Ideenräuber & was man dagegen tun kann

Vor einigen Wochen hatten wir ein interessantes Gespräch mit einem neuen Kunden. Er war absolut von seiner Geschäftsidee überzeugt, schien top motiviert und wollte unbedingt sofort damit loslegen, seine Idee mit uns in die Tat umzusetzen. Doch etwas belastete ihn:

 

"Wenn ich euch meine Idee erzähle, woher weiß ich denn, dass ihr sie nicht für euch selbst verwendet?", äußerte er sein Bedenken.

 

Eine sehr berechtigte Frage, denn geistiges Eigentum kann von enormem Wert sein - ein Umstand dessen Gültigkeit besonders im App-Business immer wieder bestätigt wurde. 

 

Kein Wunder also, dass unser Kunden eine gewisse Absicherung von uns wollen. Von vorn herein erklären wir unseren Kunden, dass wir ihre Idee weder für uns selbst noch für irgendjemanden sonst erfahren wollen. Aber ohne die Idee zu kenne, können wir sie natürlich auch nicht in ein App umsetzen. Was also tun?

Das Zauberwort lautet: "Geheimhaltungsvereinbarung" oder "NDA" (non-disclosure-agreement).

 

Um gegenseitig Informationen austauschen zu können ohne von betrügerischen Absichten seines Gegenübers ausgehen zu müssen, ist es üblich "Geheimhaltungsvereinbarungen" zu unterzeichnen. In solchen Vereinbarungen wird festgelegt:

  • welche Informationen geschützt werden müssen,
  • wer von der Vereinbarung betroffen ist,
  • ab/bis wann die Vereinbarung gilt und
  • welche Konsequenzen bei Nichteinhaltung der Vereinbarung getroffen werden.
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Brauche ich eine App?

Unsere Community wächst, und das freut uns! Vor allem die Nachfrage innerhalb unserer Zielgruppe, nämlich Privatpersonen, Vereinen und KleinunternehmerInnen steigt stetig an. Mit dieser Zielgruppe zu Arbeiten macht uns besonders viel Spaß und bietet sehr viel Abwechslung - vor allem im zwischenmenschlichen Bereich. Da wir es hier meist nicht mit "Profis" zu tun haben, ist es häufig unsere erste Aufgabe wichtige Fragen vorab zu klären. Einer der der häufigsten Sätze, die wir bei unseren Erstgesprächen von unseren Kunden hören ist:

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Datenschutzgesetz Schonfrist in Kürze vorbei!

Mittlerweile ein leidiges Thema, um das man als Unternehmer einfach nicht herum kommt - die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung, die mit 25. Mai 2018 in Kraft tritt. 24 Monate hatten Unternehmen Zeit sich auf das Wirksamwerden der Verordnung vorzubereiten - viele haben sehr spät oder gar nicht damit angefangen sich um den Aspekt des Datenschutzes zu kümmern. Die wesentlichen Bestandteile sind nebem dem Schutz personenbezogener Daten und der Steigerung der Datensicherheit, auch die Anhebung von Strafen bei Verstoß gegen das Gesetz.

Auch wir haben uns intensiv mit diesem Thema beschäftigt und einige Maßnahmen abgeleitet, um die Daten unserer Kunden zu schützen und den Anforderungen gerecht zu werden. Unter anderem haben wir Webinare zu diesem Thema besucht, die uns einen guten Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit diesem Thema lieferten:

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DIY App-Baukästen

DO IT YOURSELF ist das große Motto, wenn es darum geht Kosten zu sparen. App-Baukästen greifen diesen Gedanken auf und ermöglichen so jedem seine eigene App selbst zu gestalten. Das Baukastensystem ist vielen bereits aus dem Website Bereich bekannt. Auch dort gibt es unzählige Baukastensysteme wie Jimdo oder WIX, die eine einfache Gestaltung für Laien und Profis möglich macht.

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SEO & ASO

(Fortsetzung unseres Blogeintrags "Eintrag im Store und was man beachten sollte")

Wer eine erfolgreiche Website betreiben möchte, kommt am Thema der "Suchmaschinenoptimierung" nicht vorbei. Der Begriff "SEO" (Search Engine Optimization) hat sich dabei längst durchgesetzt und ist auch außerhalb der "Website-Entwickler-Szene" bekannt. 

 

Dass Google und Co. für ihre Rankings jedoch nicht nur Website-Inhalte heranziehen, sondern auch die Einträge in App- und Play-Stores gezielt durchsuchen und deren Daten verarbeiten, dürfte sich jedoch noch nicht überall herumgesprochen haben. Die gezielte Befüllung der App- und Play-Store-Einträge mit aussagekräftigen Texten und wichtigen Keywords, sowie das Tracking dieser Wörter anhand des Anwenderverhaltens wird als ASO (App Store Optimization) bezeichnet.

 

Die erste Frage, die beantwortet werden muss lautet also: Was sind Keywords?

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Eintrag im Store und was man beachten sollte

Dieser Eintrag ist dazu gedacht Personen, die sich bisher noch nicht mit dem Upload von Apps in die entsprechenden Stores auseinandergesetzt haben, einen Überblick zu verschaffen. Wer bereits Erfahrung damit hat, wendet sich besser an die Support-Websites der unterschiedlichen Stores, die im großen und ganzen sehr benutzerfreundlich aufgebaut sind.

Account anlegen

Bevor man seine fertige App in einen Store hochladen kann, muss man zuerst einen Account anlegen. Wir werden uns ansehen, was das für iOS-, Android- und Windows-Apps bedeutet.

  • Apple App Store - iOS: Das Anlegen eines Accounts im Apple App Store ist mit jährlichen Gebühren von 99€ verbunden. Alle Angaben werden von Apple überprüft, d.h. man wird angerufen und muss diese bestätigen. Darüber hinaus wird auch noch eine DUNS Nummer benötigt. Bis alle Daten verarbeitet und freigegeben werden, dauert es allerdings bis zu einer Woche. Erst danach kann die App in den App Store geladen werden.
  • Google Play Store - Android: Um einen Account anzulegen ist eine einmalige Zahlung von 25USD notwendig. Es kann anschließend direkt losgelegt werden, denn es gibt keine Verifikationsprüfung seitens Google, ob die gemachten Angaben stimmen.
  • Windows Phone Store - Windows: Nach Eingang einer Zahlung von 14€ kann sofort mit dem Windows Phone Store gearbeitet werden. Auch hier erfolgt standardmäßig keine Überprüfung der Daten.
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