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HOME office

Zuhause im Büro - im Büro zuhause?

von Josef Neubauer

 

Wenn ich morgens den Weg zur Kaffeemaschine geschafft und mir im Bad die Zähne geputzt habe, bin ich schon zwei mal an meinem Büro vorbei gegangen. Häufig fährt der PC bereits hoch, während ich noch im Pyjama stecke oder mein Frühstück genieße - die totale Verschmelzung zwischen Arbeit und Privatleben also... möchte man meinen - ist aber anders! Denn sobald die Bürotür hinter mir geschlossen ist, bin ich nicht mehr "Zuhause", sondern in der "Firma". Eine Tatsache die mein privates Umfeld (Familie, Freunde und Nachbarn) und auch ich selbst erst mal lernen mussten.

Klare Grenzen, Regeln und Disziplin

Inzwischen ist es für uns ganz normal: wenn ich in meinem Büro sitze, ist es für meine Familie so, als wäre ich in einer anderen Stadt. Unterbrechungen gibt es nur im "Notfall", an die Tür wird zuerst geklopft und wenn es gerade unpassend ist, bleibt die Türe auch geschlossen.

 

Für unsere Programmierer in Indien ist es aber ganz anders. Sobald ich im Büro bin, ist es für sie so, als wäre ich gleich um die Ecke obwohl einige tausend Kilometer zwischen uns liegen. Unbegrenzte Internet-Datenmengen, angenehme Downloadraten und moderne Tools im Projektmanagement und zur Kommunikation machen es möglich. Alle beteiligten kennen die Regeln und haben gelernt danach zu handeln. Ohne diese Regeln kann so einiges schief gehen.

 

Die Gefahren

Wenn man beim Thema "Home Office" von Gefahren spricht, muss man zwei grundlegende Aspekte betrachten: 

1. Die Gefahr, dass man die Arbeit vernachlässigt.

2. Die Gefahr, dass man sich selbst vernachlässigt. 

 

Sehr oft werden folgende Fragen gestellt: "Kannst du dich im Home Office überhaupt konzentrieren?", oder "Wirst du da nicht die ganze Zeit von irgendetwas abgelenkt?". Nun, permanente Ablenkung gibt es immer und überall (drum heißt sie permanent!). Auch wenn man im Büro einer Firma sitzt ist man nicht davor geschützt von Kollegen, Handys oder der nächsten Kaffeepause gestört zu werden, freiwillig oder nicht. Jeder Chef kennt diese kleinen permanenten Störenfriede, die seine Mitarbeiter davon abhalten wirklich produktiv zu sein. Was ist also der Unterschied zwischen den Ablenkungen im Firmen-Büro und jenen im Home Office? Die Antwort lautet: meine eigene Einstellung. Und die kann ich selbst wählen! Nur weil ich als Selbstständiger "mein eigener Herr" bin, sind nicht automatisch alle Ablenkungen aus dem Weg geräumt, aber es ist nun mal so, dass ich meine Arbeit aus Spaß und eigenem Antrieb mache. Alle Ablenkungen rund herum sind in ihrer Priorität also nicht so wichtig wie mein Job - von meiner Familie mal abgesehen, aber dafür gibt es ja die oben genannten Grundregeln.

 

Zur Gefahr sich selbst zu vernachlässigen: Wenn man permanent in seinem Büro sein kann, fällt es häufig schwer einfach mal abzuschalten. Überlastung durch mangelnde Pausen sind die Folge. Daher gibt es auch für die arbeitsfreie Zeit klare Regeln. Sollte es notwendig sein, dass am Wochenende gearbeitet wird, dann ist das schon vorab erkennbar. Ein Termin am Samstag oder spät abends wird also nur durchgeführt, wenn er von vorn herein geplant war. Dass ich meinen PC aus einer Laune heraus am Wochenende einschalte, um nachzuschauen welches Projekt gerade meine Aufmerksamkeit braucht, das gibt es nicht. Wochenenden werden zur Erholung genutzt - am Montag geht es mit frischem Elan weiter. Das selbe gilt für Termine außerhalb der normalen Bürozeiten. Wir sind weder vor 8 Uhr, noch nach 18 Uhr erreichbar - außer nach vorheriger Vereinbarung natürlich. Für Notfälle, die sofortiges Handeln erfordern, werden großzügig Pausen nachgeholt.

 

Die Technik

Wir benutzen diverse Data-sharing-Plattformen, Kommunikationsplattformen und Organisationstools - Ende.

Für mehr Details zur Technik die wir einsetzen: einige unserer Tools präsentieren wir regelmäßig in unserer Facebook Serie: "App des Monats".

 

Selbstverwirklichung als Trend

Homeoffice ist nicht nur ein Trend der letzten Jahre, sondern stellt die Zukunft in der Entwicklung moderner Arbeitsmethoden dar. Klar, eine Hausmauer kann man nicht vom Home Office aus errichten, einen Kuhstall nicht per Mausklick ausmisten (oder etwa doch: in unserem nächsten Blogeintrag widmen wir uns dem Thema "Automatisierung in der globalisierten Welt" also bleib am Ball :) ) Aber alle Jobs, die keine physikalische Tätigkeit oder unmittelbare Zusammenarbeit vor Ort erfordern, werden eher früher als später einen hohen Grad an "Remote"-Tätigkeiten beinhalten. Mit der Selbstverwirklichung einhergehend kann man auch davon ausgehen, dass die Leistung im Home Office jener im Firmen-Büro um nichts nachsteht. Jeder arbeitet mit vollem Einsatz, weil er seine Tätigkeit gerne macht, wenn er sich damit selbst verwirklichen kann. Obendrein erspart man sich mühsame Anfahrtswege morgens wie abends und ganz nebenbei ist es kostensparend, energieeffizient und umweltschonend. Mit anderen Worten: Chefs, die ihren Mitarbeitern verbieten Home Office zu machen weil sie befürchten Ihre Leute wären dabei unproduktiv, tragen Scheuklappen oder haben die falschen Mitarbeiter!

 

Die wichtigsten Regeln nochmal zum Schluss

  • "Türe ist zu" bedeutet "Ich bin in der Arbeit und werde nicht gestört".
  • Pausen machen und einhalten! Keine Emails oder Chats am Privat-Handy, kein PC am Wochenende - in den Pausen wird sich erholt für die nächste Arbeitsphase.
  • Sichere und moderne Technologie zum Datenaustausch, zur Organisation und zur Kommunikation verwenden.
  • Sich selbst von Zeit zu Zeit an die vielen Vorteile erinnern, die man durchs Home Office definitiv hat und diese nicht aufs Spiel setzen.
  • Mach das was du gern machst, dann hast du kein Problem mit Ablenkungen!
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Big brother is watching you!

Ein Vergleich von Gratis-Apps zur Videoüberwachung von Alex Schussnig

Der heutige Blogeintrag beschäftigt sich mit meiner Recherche zum Thema Videoüberwachung meines Haustiers. Wir haben einen kleinen aufgeweckten Rabauken zu Hause, der sobald ich bei der Tür hinaus gehe, nur Unsinn im Kopf hat - natürlich, sie ist ja noch ein junger Hund und will eigentlich nur fressen und spielen in ihrem wunderbaren Hundeleben. Aber für mich ist es wichtig zu wissen, was genau sie tut, wenn wir weg sind.

Als sie noch ein Welpe war, haben wir uns damit beholfen über Skype oder FaceTime zu videotelefonieren. Allerdings ist dabei die Akkulaufzeit der Handys ein echtes Problem, denn so eine Videokonferenz frisst den Akku rasend schnell weg. Außerdem muss immer ein Handy vorhanden sein, das man daheim lassen kann. Als zweite Variante haben wir einfach unser Tablet zu Hause positioniert und eine Videoaufzeichnung gestartet. Im Nachhinein konnten wir uns dann die Videos ansehen. Allerdings war hier natürlich die Speicherkapazität ein Problem. Mehr als eine Stunde wurde einfach nie aufgenommen. Deshalb habe ich mich auf die Suche nach einer einfacheren Lösung gemacht: Es muss doch eine App geben, die dieses Problem löst. Ja! Es gibt sogar ein paar. Einige davon stelle ich euch heute kurz vor.

Bei diesen Apps geht es immer darum zwei smarte Geräte, in meinem Fall mein Smartphone und unser Tablet, zu einer Überwachungseinheit umzufunktionieren. Ein Gerät bleibt zu Hause beim Haustier (bei mir das Tablet), das andere (mein Smartphone) wird mitgenommen. Diese Apps sind kostenlos und man muss sich kein weiteres Equipment kaufen.

Hunde Monitor: Haustier & Katze Kamera

Die Installation der App stellte sich als relativ einfach heraus, eine Verbindung zwischen den Geräten herzustellen hat zwar nicht automatisch geklappt aber mit dem QR-Code zum Einscannen wurde die Verbindung dann sehr rasch hergestellt. Anschließend muss man festlegen, welches der Geräte beim Haustier verbleibt (man drückt auf das Pfotensymbol) und welches beim Besitzer (Symbol mit der Person). Mein Smartphone bestätigte den Verbindungsaufbau mit einem Benachrichtigungston, der etwa 8 mal hintereinander abgespielt wurde - sehr nervig. Dieses hysterische Verhalten legt das Smartphone immer dann an den Tag, wenn ich irgendetwas in der App berühre, wie z.B. wenn ich die Videoübertragung beginne oder beende. Die Qualität der Videoübertragung lässt außerdem sehr zu wünschen übrig, wie man auf einem der Screenshots erkennen kann. Dennoch würde dies ausreichen um zu erkennen, wenn sich das Haustier bewegt. Doch leider gab es Verbindungsprobleme, obwohl ich mich mit beiden Geräten (Tablet und Smartphone) für diesen Test im gleichen WLAN befand. Wird der Hundemonitor minimiert, wenn ich z.B. eine andere App öffne oder einen Anruf entgegen nehme, so kappt das die Verbindung zum zweiten Gerät. Mir war es nicht mehr möglich mit meinem Smartphone auf die Kamera des Tablets zuzugreifen. Ein erneutes Verbinden zwischen den beiden Geräten scheiterte kläglich. Der Hunde Monitor hat also gerade mal eine einzige Übertragung durchgehalten, danach war bis heute andauernde Sendepause.


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1 Jahr SeppsApps

Unser erstes Geschäftsjahr als SeppsApps OG neigt sich dem Ende zu. Diese Gelegenheit wollen wir nutzen, um diese spannende Zeit Revue passieren zu lassen.

 

Gründung:

Die Geschäftsgründung selbst haben wir mit Hilfe der Wirtschaftskammer Österreich relativ schnell über die Bühne gebracht, dennoch sollte man sich genügend Zeit für sämtliche Behördengänge genügend Zeit einplanen. Gerade um Neujahr ist es mit der Gründung etwas schwieriger, weil zum einen viele Feiertage sind und zum anderen sehr viele Geschäftseröffnungen bzw. Betriebsübernahmen stattfinden. Da wir als Geschäftsform die "offene Gesellschaft" gewählt haben (von der uns übrigens sehr viele Menschen und auch Fachleute abgeraten haben) war es teilweise sehr schwer an die richtigen Informationen zu kommen, weil es dazu nicht so viele Vorlagen gibt wie beispielsweise für eine GmbH.

 

Aller Anfang ist schwer:

Da Sepp bereits seit 2015 SeppsApps als Einzelunternehmen geführt hat, war es nicht mehr ganz so schwer die ersten Kunden zu gewinnen. Dennoch ist die Kundenakquise immer wieder eine Herausforderung und erfordert viel Aufmerksamkeit. Gleichzeitig ständig Website aktualisieren, Facebook Accounts aktuell halten, diverse Networking-Veranstaltungen besuchen und "nebenbei" die bestehenden Kundenprojekte mit der gebührenden Aufmerksamkeit bearbeiten, Buchhaltung erledigen, etc. Als Selbstständiger ist man gleichzeitig "Experte" und "Mädchen für alles". Man darf sich für keine Aufgaben zu schade sein. Diese Abwechslung macht die Selbstständigkeit sehr spannend, kein Tag gleicht dem anderen.

"Die Entscheidung mich selbstständig zu machen, ist mir sehr schwer gefallen. Den "sicheren" Job aufgeben und in die unsichere "Selbst und Ständigkeit" wechseln? Allerdings auch selbst entscheiden wann und wo man arbeiten möchte, bei jeder Kleinigkeit zu wissen ich mach das für MICH bzw. für MEINE Firma und nicht für meinen Chef und sich dort weiterzubilden wo es einem Spaß macht, netzwerken und vieles mehr haben mich überzeugt. Diese Entscheidung war hart und hat auch einige Wochen gedauert - gut Ding braucht eben Weile! Aus heutiger Sicht kann ich nur sagen: Ich bereue keine Sekunde diesen Schritt gewagt zu haben. Mit der Gründung der offenen Gesellschaft gemeinsam mit Sepp habe ich mir einen lang gehegten Traum erfüllt, denn bereits auf der Uni wollte ich immer schon "Chefin" einer Firma sein."

Alex, Geschäftsführerin der SeppsApps OG

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Ziele und Pläne bei SeppsApps

Der heutige Blog-Eintrag handelt davon, wie wir uns von SeppsApps.com Ziele stecken und diese erreichen, wie wir unsere Meilensteine planen und welche übergeordnete Strategie dahinter steckt. Außerdem sollt ihr einen Einblick bekommen, wohin uns unser Weg 2019 und darüber hinaus führen wird. Wir plaudern einfach ein wenig aus dem Nähkästchen.

Pläne

Montag morgen 09:00 Uhr

Zeit für den wöchentlichen SeppsApps-Call.

Bei diesem Gespräch klären wir welche Aufgaben diese Woche anstehen, wie hoch die Prioritäten der einzelnen Tasks sind und wer dafür verantwortlich ist. So entsteht jeden Montag ein neuer, agiler Wochenplan. Denn grundsätzlich steckt hinter allem was wir tun ein Plan!

 

Das mag sich im ersten Moment seltsam anhören und man könnte denken, dass durch diese Planung jeglicher Raum für Kreativität verloren geht - aber genau das Gegenteil ist der Fall. Durch unsere akribische Planung, können wir sehr genau einschätzen, ob wir uns zur Zeit eher auf ein Kunden- oder Eigenprojekt fokussieren, oder wann der richtige Zeitpunkt für einen Kreativ-Workshop gekommen ist (der dann auch mal 1-2 Tage lang dauern kann).

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