Von der Idee bis zur fertigen App

Wer eine Idee für eine App hat, steht meist vor sehr vielen Fragenzeichen:

Wie geht man bei der Umsetzung um? Was muss ich vorab schon wissen? Ab wann such ich mir einen Entwickler? Wie viel kostet die Entwicklung? Was kann ich alles selber machen? Wir haben uns diesem Thema bereits in einem unserer Beiträge gewidmet, doch finden wir, dass dieses Thema sehr wichtig ist und unter unterschiedlichen Gesichtspunkten betrachtet bzw. durchleuchtet werden sollte. Dieser Blogeintrag soll dabei helfen eine Übersicht über die wichtigsten Aufgaben und Schritte zu bekommen. Doch beginnen wir ganz von vorne. Bei uns bedeutet das meist: "Ich habe eine App-Idee!"

  1. Die Idee ist geboren: Schreib dir am besten zusammen, was die Applikation alles können soll und welche Funktionen du benötigst.
  2. App/Website/anderes Tool: Anschließend kannst du dir darüber klar werden, ob die Umsetzung auch wirklich in Form einer App stattfinden soll oder ob es sich vielleicht eher um ein Online Tool oder eine Website handelt. Mehr dazu erfahrst du in unserem Blogartikel Brauche ich eine App?
  3. Konkurrenzanalyse: Finde heraus, ob es schon vergleichbare Apps gibt. Wie ist die Konkurrenz bei ihrer App vorgegangen? Welche Funktionen kannst du einbauen, um bestehende Apps zu übertreffen? 
  4. Konzept updaten: Mit den Inputs aus deiner Konkurrenzanalyse solltest du nun dein Konzept überarbeiten. Es haben sich sicher einige Änderungen oder Verbesserungen ergeben.
  5. Feedback einholen: Triff dich mit Freunden, Kollegen, Verwandten oder anderen Vertrauten, denen du dein Konzept vorstellen kannst. Frag sie nach ehrlichem Feedback und ob sie die App nutzen würden. Vorsicht! Rede besser nur mit Personen, denen du absolut vertraust - eine gute Idee kann sonst schnell geklaut werden! Du solltest nun dein Konzept erneut überarbeiten und das Feedback deiner Vertrauten einbauen.
  6. Mockups erstellen:  Nun beginnst du erste Screens zu zeichnen. Das kann ruhig auf einem Blatt Papier geschehen und muss kein Kunstwerk werden. Die Screens sollen dir den Flow und Aufbau der App zeigen. Überlege auch welche Buttons du einbauen musst, um weiter zu gelangen etc. Tipp: Bedenke dabei immer, dass deine User das Handy in der Hand halten - der Daumen bedient die App und du solltest die Buttons so anordnen, dass dies in einer lockeren Handhaltung möglich ist.
  7. Budget aufstellen: Die App Entwicklung kostet natürlich Geld. Unter Umständen kann das eine beträchtliche Summe sein. Über dieses Thema haben wir bereits in unserem Artikel Was kostet eine App geschrieben. Wenn du dich nicht auf eine Entwicklungsagentur verlassen möchtest, kannst du auch selbst versuchen die App zu erstellen und mit einem App Baukasten arbeiten.
  8. Beginn der App-Entwicklung: Bevor tatsächlich mit der Programmierung gestartet werden kann, sind weitere Fragen zu klären. Diese und welche Schritte anschließend folgen, kannst du unter dem Kapitel Die ersten Schritte nachlesen.
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App-Update: DictaCam

Anfang Oktober 2017 haben wir Version 1.0 unserer App "DictaCam" released und in unserem Blogartikel "Unsere neue App ist online" darüber berichtet. Nach vielen Usertests und konstruktivem Feedback haben wir die DictaCam überarbeitet und sie in der nächsten Ausbaustufe auch für die User von Apple-Phones verfügbar gemacht. Seit einigen Tagen ist unser praktisches Kamera-Tool nun auch im App Store verfügbar und wartet darauf von euch herunter geladen zu werden!

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Wurde unsere App geklaut?!

Vor einigen Wochen gab es für uns von SeppsApps.com einen gewaltigen Schockmoment:

Die DictaCam wurde gestohlen!


Konkurrenzanalyse gehört zu den wichtigsten Aufgaben wenn man ein eigenes Produkt erfolgreich auf dem Markt platzieren will - egal ob es sich dabei um eine App handelt oder nicht. Man versucht seine Mitbewerber zu analysieren, die Preismodelle und den Service der hinter den Produkten steckt zu verstehen und gegebenenfalls Rückschlüsse auf sein eigenes Produkt zu machen. Um hierbei aussagekräftige Resultate zu erhalten ist es wichtig das World-Wide-Web mit den richtigen Keywords zu durchforsten um auch alle relevanten Konkurrenzprodukte aufzufinden.

 

Wir haben bei der online-Recherche mit vielem gerechnet: mit starker Konkurrenz, mit guten Funktionen, die unsere eigene App vielleicht in den Schatten stellen würde, mit gratis Apps, die dieselbe Funktion bieten wie unsere Business Version, doch damit konnten wir nicht rechnen:

 

Unsere eigene App wurde anscheinend kopiert und über andere Sources (alternative App-Stores) verfügbar gemacht.

Selbes Logo, selbes Design, selbes verhalten der App! Eine Eins-Zu-Eins-Kopie unseres Programms, in das wir so viel Zeit und Mühe investieren, findet sich plötzlich ohne unser Wissen und ohne unser Zutun auf diversen Plattformen wieder. Wie kann das sein?

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One Hit Wonder

Jeder App Entwickler träumt davon! Wäre es nicht großartig, diese eine App-Idee zu haben, die wie eine Bombe einschlägt und damit den sprichwörtlichen Lotto-Sechser zu machen? Doch die Frage lautet:  Wie wird eine App zum "One Hit Wonder"?

Erfolgreiche App

 

 

Die sogenannten Eintagsfliegen haben sowohl im App-Business, als auch in der Musikbranche eines gemeinsam:

 

Die richtige Person war mit der richtigen Idee zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort.

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Ideenräuber & was man dagegen tun kann

Vor einigen Wochen hatten wir ein interessantes Gespräch mit einem neuen Kunden. Er war absolut von seiner Geschäftsidee überzeugt, schien top motiviert und wollte unbedingt sofort damit loslegen, seine Idee mit uns in die Tat umzusetzen. Doch etwas belastete ihn:

 

"Wenn ich euch meine Idee erzähle, woher weiß ich denn, dass ihr sie nicht für euch selbst verwendet?", äußerte er sein Bedenken.

 

Eine sehr berechtigte Frage, denn geistiges Eigentum kann von enormem Wert sein - ein Umstand dessen Gültigkeit besonders im App-Business immer wieder bestätigt wurde. 

 

Kein Wunder also, dass unser Kunden eine gewisse Absicherung von uns wollen. Von vorn herein erklären wir unseren Kunden, dass wir ihre Idee weder für uns selbst noch für irgendjemanden sonst erfahren wollen. Aber ohne die Idee zu kenne, können wir sie natürlich auch nicht in ein App umsetzen. Was also tun?

Das Zauberwort lautet: "Geheimhaltungsvereinbarung" oder "NDA" (non-disclosure-agreement).

 

Um gegenseitig Informationen austauschen zu können ohne von betrügerischen Absichten seines Gegenübers ausgehen zu müssen, ist es üblich "Geheimhaltungsvereinbarungen" zu unterzeichnen. In solchen Vereinbarungen wird festgelegt:

  • welche Informationen geschützt werden müssen,
  • wer von der Vereinbarung betroffen ist,
  • ab/bis wann die Vereinbarung gilt und
  • welche Konsequenzen bei Nichteinhaltung der Vereinbarung getroffen werden.
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