10 Fehler bei der App Entwicklung

Die 10 häufigsten Fehler bei der Appentwicklung
Image by William Iven

Die Entwicklung einer App ist nicht nur ein zeitaufwendiges sondern auch kostspieliges Unterfangen. Daher ist es besonders wichtig von Anfang an exakt und nach Plan zu arbeiten.

 

Wer zum ersten Mal eine App entwickelt, weiß häufig nicht genau wo oder wie man überhaupt anfangen soll.

 

In unserem heutigen Blogartikel geht es daher um klassische Fehler, die man besser vermeiden sollte, um das App-Projekt nicht auf die schiefe Bahn zu bringen.

Unsere Top 10 Fehler bei der App Entwicklung

1. Mangelhafte Vorbereitung

Es gilt bereits vor dem Start der Programmierarbeiten alle nötigen Informationen, Details und einen groben Zeitplan zu haben. Beispielsweise sollte bereits vorab das Corporate Design feststehen. Ebenso sollte man sich schon Gedanken zum Thema Logo und App Icon gemacht haben. Dies erspart dann während dem Entwicklungsprozess Wartezeiten und doppelte Arbeitsschritte seitens des Programmierers, denn er kann von Anfang an mit diesen Informationen arbeiten, d.h. das gesamte App-Design dahingehend aufsetzen.

 

2.  Aufwand nicht unterschätzen

Um eine App auf den Markt zu bringen, benötigt es nicht nur Geld, sondern auch Zeit! Vergessen Sie nicht, dass Ihre Zeit auch einen Wert hat, der mitberücksichtigt werden sollte. Schließlich verfolgen die Meisten bei einer App-Entwicklung das Ziel damit Geld zu verdienen.

Ein weiterer wichtiger Punkt, den viele nicht berücksichtigen, sind die Folgekosten, die mit der Veröffentlichung einer App einhergehen. Die Programmierung der App selbst ist nur ein Teil des gesamten Prozesses. Geringe Kosten für den Store, sowie zum Teil hohe Kosten für die App-Store-Optimierung gehören ebenso dazu wie laufende Updates an der App selbst.

 

3. Zu viele Funktionen

Die eigene App soll das können was alle anderen Apps nicht können oder noch besser: alles vereinen, was andere Apps können. Doch Vorsicht! Mit zu vielen Funktionen überfordert man viele User und vermindert die User Experience erheblich. Dies führt dazu, dass die App nach der Installation auch sehr schnell wieder deinstalliert wird. Keep it simple!

 

4. nicht "user friendly"

Machen Sie sich im Vorfeld Gedanken über Ihre User - definieren Sie eine Zielgruppe. Befragen Sie Personen aus dieser Zielgruppe worauf sie bei dieser App wert legen und was ihnen gefallen würde. Je genauer die Zielgruppe definiert wird, desto besser kann die App angepasst und die Funktionen und Features entsprechend gestaltet werden. Je mehr Personen ich ansprechen möchte, desto allgemeiner muss ich das Design und die Features halten.

 

5. Ablauf "Flow" der App zu wenig durchdacht

Vor Programmierstart sollte ein "Mockup" erstellt werden - also eine Übersicht in der alle Screens und Funktionen klar dargestellt werden. Dies hilft beim  optimieren der Usability und kurbelt den eigenen Denkprozess enorm an. Der Flow der App (= Ablauf/Abfolge innerhalb der App) muss daher bereits feststehen, bevor mit den Programmierarbeiten angefangen wird. Funktionserweiterungen während der Entwicklung sind in einem gewissen Maß unabdingbar und normal. Ufern die Anpassungen aber aus wird es beinahe unmöglich die App je fertig zu stellen.

 

6. Mangelnde Kommunikation 

Wie so oft geht es bei dem gesamtem Entwicklungsprozess vor allem darum offen und ehrlich zu kommunizieren und konstruktives Feedback einzubringen. Wenn Sie einen  Partner für die Entwicklung suchen, achten Sie darauf wie kommuniziert wird, ob es Statusmeldungen gibt, wie oft Sie sich persönlich treffen, ob Sie persönlich gut zusammenarbeiten etc. Uns ist es besonders wichtig, dass die Zusammenarbeit auch auf der menschlichen Ebene stimmt, denn wie schon erwähnt, dauert die App-Entwicklung je nach Projekt zumindest einige Monate bis hin zu mehreren Jahren in denen ein reibungsloser Ablauf gewünscht ist.

 

7. Designfehler und überladene Screens

Das Design der App soll sich durch alle Screens ziehen. Ein ansprechendes Design zu finden ist eine der wichtigsten Aufgaben bei der App-Entwicklung bzw. in der Vorbereitung zur Programmierphase. Zudem dürfen die User nicht vom Inhalt der Screens "erschlagen" werden. Weniger ist mehr! Klare Strukturen geben dem User Sicherheit, was ihn dazu bringt die App gerne zu nutzen und weiter zu empfehlen.

 

8. Frühzeitiger Launch der App

Der App-Entwicklungsprozess nimmt unter Umständen mehrere Monate oder gar Jahre in Anspruch.  Wir wissen natürlich wie quälend langsam einem das Voranschreiten des Projektes vorkommen kann. Doch es ist wirklich wichtig besonders gegen Ende des Projektes weiterhin nach Plan vorzugehen und alle Tests fokussiert durchzuführen. Voreilige Releases können das Image einer App nachhaltig schaden und sind absolut zu vermeiden!

 

9. Unterschiedliche Smartphonemodelle berücksichtigen

Bei der Entwicklung muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die App auf den unterschiedlichsten Bildschirmen schön und sauber dargestellt wird. Natürlich ist es nicht möglich die App auf jedem einzelnen Smartphone am Markt abzutesten, allerdings gibt es inzwischen gute Testsoftware, die eine Vielzahl von Screens und Auflösungen abdeckt.

 

10. Feedback von Usern ernst nehmen und einbauen

Konstruktives Feedback oder auch Erweiterungswünsche von Testern bzw. Usern ernst nehmen und sammeln. Gerade bei Apps für bestimmte Berufsgruppen oder spezielle Anwendungsbereiche ist Kundenfeedback Gold wert! Außerdem werden zufriedene Kunden / User Ihre App auch gerne weiterempfehlen. Sie sollten auch unbedingt darum bitten weiterempfohlen zu werden.


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